Interner CO2-Fonds

Ein wesentliches Element der Nachhaltigkeitsstrategie von Metall Zug ist die Reduktion des CO2-Ausstosses. Die langfristige Vision ist, CO2-neutral zu produzieren. In einer ersten Phase soll CO2-Neutralität für den Produktionsbetrieb am Standort Zug und für den gesamten Technologiecluster Zug erreicht werden. Die produzierenden Schweizer Gesellschaften der Metall Zug Gruppe haben eine Zielvereinbarung mit der EnAW (Energieagentur der Wirtschaft) unterzeichnet. Darin verpflichten sie sich, die CO2-Emissionen im Rahmen von wirtschaftlichen Massnahmen kontinuierlich zu senken.

Um die Geschäftsbereiche zusätzlich zu motivieren, nachhaltige Geschäftsentscheide zu treffen und um nachhaltige Projekte zu fördern, haben die wesentlichen Produktionsgesellschaften seit 2018 einer gruppeninternen, vertraglich geregelten CO2-Abgabe zugestimmt. Die intern festgelegte Abgabe von CHF 120 pro Tonne CO2 entspricht dem Satz, welchen das eidgenössische Parlament im Abgabegesetz als maximalen Satz festgelegt hat. Die Erlöse aus der CO2-Abgabe fliessen an die MZ Infra AG, welche diese separat in einem Fonds verwahrt und innerhalb eines Zeithorizonts von maximal 10 Jahren ausschliesslich zweckgebunden ausschütten wird. Damit sollen klimaschutzwirksame Massnahmen begünstigt werden, wie zum Beispiel die Förderung von Produktverbesserungen oder Forschungsprojekten im Rahmen des geplanten Multi-Energy Hub des Technologieclusters Zug. Seit der Einführung der internen Lenkungsabgabe ab 2018 haben die Geschäftsbereiche rund CHF 1.2 Mio. in den Fonds einbezahlt.

Weiter wurden die Anforderungen an Investitionen um ökologische und soziale Zielsetzungen ergänzt.